Blues Brothers Doubles, Bluesmobil
Die leibhaftigen deutschen Doppelgänger der Kultfiguren.
Authentisch bis ins Detail. Die einzigen in Europa mit einem originalen Bluesmobil.

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Die Story der Blues Brothers Doubles:

Selten hat ein Film so nachhaltig Furore gemacht wie der legendäre BLUES BROTHERS- Film aus dem Jahre 1982. Er wurde zum Kultfilm, da er in idealer Weise Nonsens, zeitlose Rhythm 'n' Blues- Musik und die Mitwirkung von vielen berühmten Musikern kombinierte sowie die irrste Autoschlacht der Filmgeschichte zeigte. Die Darsteller John Belushi und Dan Aykroyd wurden in der einen oder anderen Weise oft kopiert.

In Deutschland gibt es zwei Verrückte, die ihnen wirklich zum Verwechseln ähnlich sind. Hier unsere Story:

Hubert (Elwood), handelt mit Heu und Stroh und nennt Spezialtrucks sein eigen, mit denen er für namhafte Firmen u.a Verschalungen und Container transportiert.

Ich, Jochen (der Jake von uns beiden), hatte fast 25 Jahre lang eine Werbeagentur, bevor ich mein Tätigkeitssfeld änderte und meine Leidenschaft zum Hauptjob machte: Künstler und Doppelgänger zu vermitteln. Im Doublesbereich habe ich mir mittlerweile als die Agentur in den deutschsprachigen Ländern mit den besten Doubles einen Namen gemacht.

Also - es begann 1992.

Auf einer Karnevalsfeier wurden wir "entdeckt" ..... "Hey, ihr seht ja total wie die BLUES BROTHERS aus!" Das hatte weitreichende Folgen, dennwir entschlossen uns, als Doubles aufzutreten!

Ich zog alle Register, um uns bekannt zu machen, denn wie man was erfolgreich bewirbt, das wußte ich ja aus meiner Werbeagenturzeit. Fotos wurden gemacht, Werbeinfos entworfen, Anzeigen geschaltet, alle Künstlerdienste, Agenturen, Unternehmen, Filmproduktionsgesellschaften und Fernsehsender angeschrieben. Eine Woche später rief ein Agent an und buchte die beiden für eine TV-Liveshow.

Toll, Klasse ... nur - wir hatten weder eine Show auf Lager noch Musikmaterial, geschweige denn jemals choreografisch was einstudiert. Aber man wäre nicht "Jake" und "Elwood", wenn man nicht improvisieren könnte! Wir fummelten eine Democassette zusammen und probten anhand des Originalfilms Schritte und Gesten ein.

Das Ergebnis in München beim Liveauftritt: Der Hammer. Das Studio stand Kopf ! Dieser erste Erfolg motivierte uns. Ich sagte anschließend zu Hubi: "Wenn wir das geschafft haben, schaffen wir alles!". Wir perfektionierten das Auftreten, das Outfit, das Playback.

Aber irgendwas fehlte noch ...

Eines Tages kam ich auf die Idee, nach einem Bluesmobil zu suchen. Viele unserer Freunde hielten mich zuerst für durchgedreht und auch Hubert wollte nicht richtig mitziehen, aber mit Hilfe der Ami-Schrauber von ROUTE 66 in Hamburg, die natürlich auch Blues-Brothers-Fans sind, wurde in den USA nach einem Bluesmobil gefahndet. Mit Erfolg: nach drei Monaten kam die sensationelle Nachricht: "Jungs, wir haben das gleiche Modell wie im Film gefunden, wohl nur ein Zweitürer aber ....!" Wow, her damit über den großen Teich ... Das Blues Mobil kam an einem kalten Januarmorgen: Schwarzweiß, nicht ganz so dreckig wie im Film, aber angetrieben von einem Bullenmotor (7,2 Liter), der an der Hinterachse zerrt, mit einem schmuddeligen schwarzem Stern und dem P 1 auf den Türen....

Nun konnte auch Hubi nicht mehjr seine Sympathie und Stolz verbergen und wir waren komplett und perfekt. Kombiniert mit dem täuschend ähnlichen Aussehen (was uns die Natur mitgegeben hat) konnte man nun ohne Übertreibung sagen:
Die originalen BLUES BROTHERS hätten ihren Spaß an uns gehabt!


In der Zeit danach ging es erst richtig los. Neben massenhaft Presseartikeln wurden nun auch Fernsehen und Unternehmen auf uns aufmerksam. Und man kann an den Referenzen sehen, dass wir mittlerweile die professionellsten, authentischsten und bekanntesten Doppelgänger der Blues Brothers im deutschsprachigen Raum wurden, was uns auch Mitbewerber bestätigten.

Durch die Mitwirkung im TV-Werbespot für die Zeitschrift TV-MOVIE wurde die Bekanntheit noch mehr gesteigert. Ein weiterer Höhepunkt: Wir wurden von dem bekannten Regisseur Holm Dressler (ZDF, Thomas Gottschalk, Wetten dass... u.v.m.) für einen 40 minütigen Werbefilm für den Touristikkonzern Condor / Neckermann verpflichtet. Eine Woche Gran Canaria - viele neue Impressionen - Vervollkommnung der Professionalität - und dann noch neben so bekannten und sympathischen Profis wie Thomas Elstner und Alexandra Klim zu spielen - das war alles sehr geil.

Nun kam Phase drei:
War das erste Bluesmobil nicht ganz original (weil wir kein anderes gefunden hatten), machte sich Jochen, also ich, mich auf die Suche nach einem wirklich originalen. Nach intensiver Internetrecherche fand ich nur welche, diedermaßen Scheiße waren, dass ich schon fast aufgeben wollte. Durch einen Tipp eines "Kollegen", der mich auf einen ganz tollen, original ausehenden, aufmerksam machte, wurde ein US-Trip geplant, denn man kauft die Katze ja nicht im Sack.


Gottseidank, denn das was ich dann erlebte, war das übelste was man sich denken konnte. Der Tipp dieses "Kollegen", dem ich vertraute weil er angeblich den Verkäufer gut kennen würde, entpuppte sich als ein einziges Desaster. Ein Schrotthaufen, versifft, inne 3 cm Wasser, Motor lief nicht ... Und dafür war ich nach Arkansas gefahren (und dem "Kollegen" hatte ich das Ticket auch noch gezahlt).

Und das schlimmste: Der Verkäufer war der Präsident des "Police-Cars-Owners-Club of America"! Sehr linke Tour. Noch fieser, wie arrogant sich der Typ verhielt, als man ihn fragte, was er sich dabei gedacht hatte, mit gefakten, vollkommen an der Realität vorbei gehenden Fotos mich hierher zu locken und dann so ein Scheißding verkaufen zu wollen. Kein Wort vorher über den wahren Zustand ... seine Antwort: " Kaufst du den nicht, kauft ihn ein anderer"....


Vollkommen frustriert machte ich mich auf die Heimreise, aber ich nahm mir noch ein Mitgliederverzeichnis mit! Nachdem ich diese Story vielen Mitgliedern des Vereins mailte, kamen supernette (gepaart mit großer Enttäuschung über das Verhalten ihres "Präsidenten" verbundene) Antworten und aufmunternde Feedbacks: "Wir können es nicht hinnehmen, dass ein Deutscher, und dann noch ein Kollege, von einem Amerikaner beschissen wurde..." und entschuldigten sich bei mir und versprachen, mitzuhelfen, ein Bluesmobil zu finden.

Die sich ergebenden Connections fruchteten: In Florida wurde ein "echtes" Bluesmobil aufgetrieben, gekauft, verschifft und bei unserem "Amischrauber" Jörg Jankowski, Spezialist für Mustangs in Deutschland, wurde das neue Bluesmobil von ihm "fertiggeemacht".

Zu guter letzt sei noch erwähnt, daß wir seit Anfang an Fördermitglied bei "Artist For Nature" sind (heute WWF), einer Organisation, in der sich bekannte Musiker und Künstler (u.a. Loriot, Curtis Briggs, Harold Faltermeier, Ian Anderson u.v.a) für Naturprojekte einsetzen.